Die Böhmisch-Mährische Höhe befindet sich im Nordosten der Tschechei und bildet die Grenze zwischen Böhmen und Mähren. Der Höhenzug, der auch Böhmisch-Mährisches Bergland genannt wird, hat eine Gesamtlänge von 150km. Insgesamt ist dieses langwellige Höhenland 500 bis 800m hoch.

Die Niederungen des Höhenzuges sind relativ dicht besiedelt. Dagegen findet man in den höheren Gefilden nur vereinzelt einige Gehöfte oder Ferienwohnungen.

Im Osten der Stadt Tabor beginnt die Böhmisch-Mährische Höhe, auf einer Ebene mit den Städten Jindrichuv Hradec und Slavonice. Allgemein kann man auch sagen, setzt das Bergland an der Grenze zu Niederösterreich an. Zunächst verläuft die Hügellandschaft an der polnischen Grenze entlang, wobei Regionen wie Ceska Trebova und Moravska Trebova überquert werden. Wenn die Gebirgslandschaft eine Höhe von 600m erreicht hat, schließen sich im Osten die Oderberge an.

Die Böhmisch-Mährische Höhe gehört zu den ältesten Gebirgen der Böhmischen Masse. Das charakteristische Aussehen verdankt die Landschaft dem Erdaltertum. Zum Anfang war diese kleine Höhe ein riesiges Gebirge, was bis nach Spanien reichte. Doch im Laufe der Zeit ist das Gebirge bis auf maximal 800m erodiert. Interssant was es in der Tschechei alles gibt!

Die Böhmisch-Mährische Höhe gliedert sich in mehrere Regionen, wobei zwar das Iglauer Gebirge den höchsten Teil darstellt aber die Saarer Berge wesentlich bedeutender für den Tourismus sind.

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