Ceske Svycarsko - in der deutschen Übersetzung Böhmische Schweiz - bildet mit der Sächsischen Schweiz das einmalige Naturerlebnis des Elbsandsteingebirges. Nördlich von Hrensko (Herrnskretschen) sowie Decin (Tetschen-Bodenbach) und westlich von Jetrichovice (Dittersbach), Chribska oder Ceska Kamenice liegt der viertgrößte Nationalpark der Tschechei rund um den Ruzovsky vrch (Rosenberg), der im Jahr 2000 gegründet worden ist.

Kaum berührte Landschaften - bestehend aus vielen Wäldern und ungewöhnlichen Felsattraktionen in Form von Felstoren, -brücken und -türmen - sind Resultat eines millionenalten und fortwährenden Verwandlungsprozesses der Natur, denn hier befand sich einst ein Meer. In der Ortschaft Krasna Lipa (Schönlinde) befindet sich derzeit die Verwaltung des Nationalparks, während Touristinformationen rund um die Böhmische Schweiz und den Park in Hrensko erhältlich sind.

Die größte Sandsteinbrücke bzw. -tor Europas - das berühmte Pravcicka brana (Prebischtor) - sowie mittelalterliche Räuberburgen (beispielsweise Saunstejn bei Vysoka Lipa), Schlösser und Ruinen, die nicht nur historisch interessant sind, sondern auch einen malerischen Ausblick über die Umgebung erlauben, locken jährlich zahlreiche Besucher nach Tschechien. Die Böhmische Schweiz hat besonders viele romantische Attraktionen zu bieten - beispielsweise Kahnfahrten auf der Kamenice (Kamnitz) bei Soutesky durch die wilde Flusslandschaft, Spaziergänge im Tal Kyjovske udoli und Erkundungen der Eishöhlen bei Kyjov mit bizarren Zapfen und Eisformen.

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